Traditionen und Ihre Bedeutungen
In diesem Teil
des Handbuches finden Sie viele Hintergrundinformationen, aber
auch Traditionen, Spiele und Bräuche.
Somit können Sie sich wappnen oder Ihren Freunden einen Wink
auf ein Wunschspiel geben!
Auszüge aus dem
Kapitel "Traditionelles"
Kirchliche Trauung
Die kirchliche Trauung entstand im 14. Jahrhundert und löste
die bis dahin gültige Eheschließung durch einen Trauvormund
ab. Seit dem 15./16. Jahrhundert ist die kirchliche Trauung vom
Ortsgeistlichen in Kirchenbüchern dokumentiert. In der katholischen
Kirche gilt die Ehe als Sakrament; für die evangelische Kirche
ist die Ehe jedoch eine weltliche Angelegenheit. Erst in der Romantik
kam die Idee und somit das Ideal der Liebesheirat auf. Die Trennung
von Staat und Kirche erfolgte durch die Französische Revolution,
fortan fand die Ziviltrauung mit dem "Segen" des Staates
statt.
Etwas Altes, etwas Neues, etwas Blaues, etwas Geborgtes
Im Original heißt es: Something old, something new, something
lend, something blue.
- etwas Altes, um die Tradition
der Familie zu bewahren, meist Schmuck
- etwas Neues, als Zeichen für Optimismus und eine glückliche
Zukunft
- etwas Geborgtes, von einem glücklichen Menschen, etwa ein
Stofftaschentuch
- etwas Blaues, als Symbol für die Jungfrau Maria, meistens
ein Strumpfband
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